Philosophie und Coachingansatz

Ich habe mich bewusst für keinen der üblichen Ansätze als Kernkompetenz entschieden. Sicherlich werden sie hier und da ähnliche Vorgehensweisen finden, wie sie beispielsweise auch im systemischen oder vor allem im ressourcenorientierten Coaching zu finden sind. Individuellen Menschen mit einer „Eins-Für-Alle-Lösung“ zu coachen führt erfahrungsgemäß zu unbefriedigenden Ergebnissen. Um individuelle Menschen statt Kopien zu coachen, bedarf es auch eines individuellen Ansatzes, der sich auf den Menschen konzentriert statt auf eine Methode. Es gibt zwei wesentliche Punkte, die in meine Beratung einfließen. Ich arbeite klientenzentriert und orientiere mich an Erkenntnissen aus der Philosophie.

„Wir werden als Originale geboren, sterben aber als Kopie.“ – Arno Gruen, Schriftsteller, Psychologe und Analytiker

klientenzentrierte Beratung

Schlüsse ziehen aus ihren Bedürfnissen und Gefühlen

Der erste Punkt sind sie, der Klient. Jegliches Vorgehen in meinen Gesprächen orientiert sich an ihnen. Wie reagieren sie auf meine Fragen? Welche Themen sind für sie interessant und welche nicht? Neben ihren Worten geben sie mir mit ihrer Körpersprache die entscheidenden Hinweise für unser Coaching. Es ist erfahrungsgemäß ratsam, den Weg des Klienten zu gehen und nicht den des Beraters. Die Aufgabe des Beraters ist es nicht, einen neuen Weg zu finden sondern den vom Klienten angestrebten Weg möglichst passierbar zu machen.

„Man muss jeden Menschen wirklich als Menschen nehmen und darum seiner Eigenart entsprechend behandeln.“ – C.G. Jung

Philosophie als Coachingansatz

Erkenntnisse aus über 2000 Jahren Philosophie nutzen

Neben dem Klienten als Mittelpunkt der Beratung verfolge ich einen philosophischen Ansatz. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. versuchen Philosophen die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen. Ich halte es für regelrecht gefährlich, diese Erkenntnisse nicht in ein Beratungsgespräch einfließen zu lassen. Es sind die alten Fragen, die sich uns immer wider aufdrängen. Wer bin ich eigentlich und was mache ich hier? Was ist ein erfülltes Leben und wie wird es gelebt?

„Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.“ Marcus Tullius Cicero

Das sind Fragen, die zwar auf den ersten Blick uralt und verstaubt klingen, aber dennoch bei den meisten von uns ohne Antwort geblieben sind. Ich gehe davon aus, dass wir diese Fragen durch unser tägliches Handeln verdrängen. Denn schlussendlich zielen diese Frage auch auf die Angst vor dem Tod, mit dem wir uns nur ungern konfrontieren. Als die wahrscheinlich einzige verlässliche Größe ist der Tod allerdings für unser Leben unerwartet wichtig. Wenn wir unser Leben als endlich betrachten, werden wir eher unserer Perönlichkeit entsprechend handeln und aufhören unsere Zeit mit Gehorsam zu verschwenden.

Philosophie wirkt, auch wenn sie vielleicht hier und da in die moderne Sprache übersetzt werden muss. An Relevanz hat Philosophie nicht verloren.

„Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind idiotisch, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat.“ – Jiddu Krishnamurti

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